jajaja...
Hey Leute, ja Tim ist schon seit einiger Zeit wieder bei sich zu Hause und ich bin hier mehr oder weniger allein. Die ersten Tage ohne ihn waren hart, doch ich hab mich beruhigt und einfach angefangen strategisch meine Aufgaben zu erledigen, damit ich dann im Sommer nach Stanford komme, falls ich hier kein Studienplatz bekomme. Ich werde es spontan entscheiden. Mit Tim habe ich mittlerweile immer weniger Kontakt und ich glaube auch, dass das im Winde vergehen wird. Er hat Pläne und ich hab meine und wenn einer von uns beiden nicht zurück stecken will, dann werden wir auch nicht mehr zueinander finden.
Ich habe mich letztens mit einer Freundin getroffen, die mir erzählte, dass es im Nachbarort ein Kinderdorf für verarmte Kinder gibt. Ein Tag später sind wir da auch hin und wollten mal schauen, ob wir irgendwie helfen können. Wenn man vor Ort auf solche Probleme stößt, ist es einfacher, etwas dafür zu tun. Die vielen Spendenaufrufe, die es immer im Fernsehen gibt, sind so unglaubwürdig, auch wenn einige der Wahrheit entsprechen sollen. Ich bin dahingehend so skeptisch. Ich würde nie Geld auf irgendein Konto überweisen, nur weil eine selbsternannte Organisation einen überzeugenden Vermerk auf ihrem Überweisungsträger eingetragen hat. Naja, ihr merkt schon, ich könnte mich da ziemlich aufregen. Na auf jeden Fall sind wir dann dahin und ich habe zum ersten Mal richtig verarmte Kinder gesehen, das brach mir fast das Herz. Als wir dann im Gespräch mit der Leiterin waren und wir ihr ausdrücklich sagten, dass wir wirklich gern unsere Hilfe anboten, meinte sie nur, dass Arbeitsmaterialien, also Stifte und so nen Kram benötigt werden. Vielleicht auch ein paar Spielsachen, günsitge natürlich. Das würde ihnen schon genügen.
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Geschrieben von
Lydia | 27.04.2011 um 12:07 Uhr